28.01.2014

Schnelle Hilfe bei Erkältungen!

Erkältungen: Wie kommen sie zustande?

Im Durchschnitt erkrankt jeder Mensch einmal im Jahr an einer Erkältung. Im Normalfall ist dies eine harmlose Infektion, die jedoch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Verläuft die Erkältung harmlos, so wird dabei das Immunsystem aktiviert und gestärkt.

Im Volksmund wird eine Erkältung häufig als Grippe bezeichnet. Der richtige medizinische Ausdruck ist jedoch "grippaler Infekt".

Auslöser

Ausgelöst wird eine Erkältung durch verschiedenste Viren, die in erster Linie die Atemwege betreffen: Parainfluenzaviren, Rhinoviren, RS-Viren, Coronaviren, Enteroviren oder Adenoviren. Eine echte Grippe wird durch andere Viren - die Influenzaviren - ausgelöst.

Viren nutzen die befallenen Körperzellen als Wirt. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel. Zusätzlich zu einer Virusinfektion tritt oft begleitend eine bakterielle Erkrankung auf, die sich zum Beispiel durch eitrige Sekrete oder Schleimhautbeläge äußert.

Das Immunsystem des Körpers bekämpft die Viren mit der Bildung von Abwehrzellen, die die Viren binden und dadurch unschädlich machen. So kommt es zu einem Abklingen der Beschwerden. Ist die Erkältung überwunden, ist das Abwehrsystem gestärkt und die nächste Infektion kann schneller bekämpft werden, so dass es meist gar nicht zu Beschwerden kommt.

Die Ansteckung mit Viren erfolgt über fliegende Tröpfchen (Tröpfcheninfektion) beim Niesen oder Husten. Ausgehustete Erreger werden eingeatmet. Außerdem gelangen sie über die Hände auf die Schleimhäute von Mund, Auge und Nase, über die sie ebenfalls in den Körper gelangen können. In den Atemwegen können sie sich dann schnell vermehren, da hier die Temperatur durch das Atmen meist unter der Körpertemperatur liegt. Am schnellsten können sich die Viren bei einer Temperatur von 33°C entwickeln. Aus diesem Grund reagiert unser Körper oft mit Fieber: er versucht, die Vermehrung zu behindern.

Der Körper wehrt sich - wir leiden unter Kopfschmerzen, frösteln oder niesen, unsere Schleimhäute schwellen an.

In den Schleimhäuten werden Entzündungsstoffe gebildet, die die Viren schädigen. Mit dem Schleim können die Viren nach draußen befördert werden.

Diese Reaktionen unseres Körpers auf die Viren als Symptome einer Erkältung sind sinnvoll und man sollte sie daher bei einer Behandlung nicht vollständig unterdrücken.

Risiko-Faktoren

Alles, was das Immunsystem schwächt, kann anfälliger für Erkältungen machen. Neben Unterkühlung also auch Stress, Schlafmangel und Krankheiten. Enger Kontakt erleichtert die Übertragung der Erreger. Bei großen Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen haben die Viren meist ein leichtes Spiel.

Symptome

Oft beginnt alles mit einem leichten Kratzen oder Schmerzen im Hals. Im weiteren Verlauf können zusätzlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit in beinahe jeder erdenklichen Kombination auftreten. Häufig klagen Erkältete auch über Kopfweh und sie fühlen sich müde und abgeschlagen.

Fieber (Körpertemperatur über 38°C) tritt sowohl bei akuten bakteriellen wie bei viralen Infekten auf und ist ein natürlicher Bestandteil der Abwehrreaktion.

Erkältungen heilen meist auch ohne Behandlung wieder aus. Die Beschwerden nehmen nach drei bis sieben Tagen von selbst ab. Nach etwa vierzehn Tagen sind die deutlichen Krankheitszeichen verschwunden. Eine allgemeine Abgeschlagenheit und Erschöpfungsgefühle können allerdings auch noch wochenlang anhalten.

 

Schnelle Hilfe - Tipps und Maßnahmen zur Vorbeugung einer Erkältung:

  • Stärken Sie Ihr Immunsystem täglich von innen!

- 600 mg Vitamin C
- 15-30 mg Zink

  • Baden Sie wohltuend!

Heisse Bäder mit ätherischen Ölen tragen zur Entspannung bei und befreien die Atemwege (nicht bei Fieber).
Nach einem Fußbad, zur Stimulierung der Reflexzonen, die Füße mit Erkältungsbalsam einreiben.

  • Inhalieren Sie richtig!

Das Inhalieren mit Zusätzen befeuchtet die Schleimhäute und unterstützt die Schleimlösung. Ein Inhalator erleichtert die gezielte und sichere Behandlung.

  • Trinken Sie viel!

Stilles Wasser und warmer Tee versorgen die Schleimhäute, damit diese Ihre Abwehrfunktion erfüllen können. Ingwer-, Holunder- oder Lindenblütentee regen das Immunsystem an.

  • Greifen Sie auf altbewährte Hausmittel zurück!

- Wadenwickel bei Fieber
- Quarkwickel bei Halsweh
- Hühnersuppe zur Kräftigung
- Zwiebelsirup bei Husten
- Minzöl bei Kopfschmerzen

  • Ganz wichtig: Ruhe & Schlaf!

Nachts regenerieren sich unsere Selbstheilungskräfte am Besten.

Denn gesund und gut gelaunt durch den Winter zu kommen ist oft eine Frage der Strategie. Wer das Immunsytem gezielt stärkt, kann Husten, Halsschmerzen und anderen Beschwerden entgegenwirken, bevor sie anfangen.
Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung sind für ein intaktes Immunsytem besonders wichtig.

 

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