11.03.2014

Sind Sie SAUER?

Sind Sie auch öfters müde? Unkonzentriert? Schmerzen Gelenke oder Muskeln? Vielleicht liegt es an der falschen Ernährung!?!

Eine Suppe vorweg, eine leckere Hauptspeise, ein süßes Dessert – nach einer ausgiebigen Mahlzeit fühlen wir uns satt und oft auch angenehm müde. Das kennt jeder.

Was jedoch kaum jemand weiß: Essen kann auch chronisch müde machen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn wir zu viel Fleisch, Fisch, Getreideprodukte und zu wenig Obst, Gemüse und Salat essen. Das führt dazu, dass sich zu viele Säuren im Körper anhäufen und der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät.       

Was sind das für Säuren und woher stammen sie?
Den größten Anteil bilden Schwefelsäuren. Sie entstehen, wenn wir zum Beispiel Fleisch, Fisch und Getreideprodukte essen. Diese Lebensmittel enthalten viel Eiweiß und schwefelhaltige Aminosäuren, die sich in Schwefelsäure umwandeln. Nur so kann die Niere sie ausscheiden. Die Säure verändert aber den pH-Wert im Körper. Das Gewebe wird dadurch übersäuert.


Warum ist eine Übersäuerung schlecht für den Körper?
Weil der Stoffwechsel und viele Organe nur dann optimal funktionieren, wenn zwischen Säuren und Basen im Körper ein ausgewogenes Verhältnis herrscht, wobei die basischen Anteile leicht überwiegen sollten.


Was passiert, wenn kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper herrscht?
Bei einer Übersäuerung verändern sich die Strukturen im Gewebe. Die Organe werden beeinträchtigt, der Stoffwechsel funktioniert nicht mehr richtig. Wir fühlen uns müde, abgeschlagen, können uns nicht mehr so gut konzentrieren oder haben Kopfweh. Man vermutet, dass sich hier Ablagerungen an den Nerven bilden.


Kann der Körper eine Übersäuerung ausgleichen? Ja. Um die Säuren zu neutralisieren, holt er sich Mineralstoffe, Kalzium und Bikarbonat aus den Knochen. Langfristig schädigt das aber das Knochengerüst, und es kann eine Osteoporose entstehen.


Lässt sich dieser Abbau durch Milchprodukte und Kalziumtabletten stoppen? Kalzium allein reicht nicht. Denn die Zellen, mit denen der Körper das Kalzium wieder in den Knochen einbaut, reagieren empfindlich auf eine Übersäuerung bzw. auf einen zu sauren pH-Wert. Deshalb müssen Osteoporose-Patienten immer eine Übersäuerung ausgleichen.


Wie gleicht man eine Übersäuerung aus?
Durch eine Basentherapie mit Kalium-, Magnesium- und Kalziumcitrat. Diese Citrate sind die besten Basen, die wir zuführen können und sind auch in basischen Lebensmitteln enthalten. Zusätzlich zu basischen Nahrungsmitteln kann man auch Basenpräparate aus der Apotheke mit Mineralstoffen und Citraten einnehmen.


Welche Nahrungsmittel enthalten die meisten Basenstoffe?
Obst, Gemüse und Salate. Die sind in der Lage, überschüssige Säure zu neutralisieren und das leicht basische Milieu im Körper wiederherzustellen.


Besteht eine optimale Ernährung also aus viel Obst und Gemüse und nur wenig Fleisch und Fisch?
Nicht unbedingt. Sie dürfen ruhig Fleisch, Wurst, Fisch und Getreideprodukte zu sich nehmen. Aber dazu sollte man immer viele pflanzliche Lebensmittel essen. Ein Teller Salat gehört praktisch zu jeder Mahlzeit. Gemüse ist wichtiger als Reis oder Knödel. Und Obst wäre immer der ideale Nachtisch.


Wie viel Obst braucht man mindestens pro Tag?
Optimal wären fünf Portionen über den Tag verteilt. Wobei jede Portion Obst etwa einer Menge entsprechen sollte, die in eine Hand passt. Also einen Apfel oder eine Schale kleinerer Früchte. Es reicht aber auch, wenn man die doppelte Menge nur zwei- oder dreimal am Tag zu sich nimmt.


Gehören dazu auch saure Obstsorten wie Zitronen, Beeren und Orangen?
Oder wirken die dann wieder sauer und führen zur Übersäuerung?

Zitrusfrüchte schmecken zwar sauer, sie wirken aber basisch. Unsere Geschmacksnerven auf der Zunge reagieren nur auf sauer, jedoch nicht auf basisch. Wir sind also nicht in der Lage, basische Stoffe zu schmecken. Saure Früchte wie Zitronen enthalten viele Basen in Form von organisch gebundenen Mineralstoffen, die wir nicht schmecken können. Was wir als sauer empfinden, sind die zusätzlich enthaltenen Fruchtsäuren, die aber im Stoffwechsel vollständig abgebaut werden und den Säure-Basen-Haushalt nicht belasten.


Diese Lebensmittel bilden besonders viele Säuren:
Käse, Leber, Fleisch, Wurst, Quark, Fisch Reis, Eier, Nudeln, Haferflocken u.v.a.
Diese Lebensmittel neutralisieren die Säuren:
Rosinen, Spinat, Fenchel, Grünkohl, Rucola, Bananen, Kohlrabi, Sellerie, Feldsalat, Karotten, Kartoffeln u.v.a.

Test: Sind Sie übersäuert?
Mit den folgenden Fragen können Sie selbst prüfen, ob Sie durch Ihre Ernährung und Lebensweise einer höheren Säurebelastung ausgesetzt sind.

  1.  Essen Sie bei Ihren Mahlzeiten häufig Brot, Nudeln, Reis, Käse, Joghurt, Fisch, Quark, Wurst, Schinken, Fleisch?
  2.  Essen Sie am Tag wenig Obst, Gemüse Salat?
  3.  Trinken Sie Limonaden, Cola, Alkohol?
  4.  Machen Sie öfter Diäten zum Abnehmen?
  5.  Fühlen Sie sich oft gestresst?
  6.  Sind Sie häufig müde und ohne Energie?
  7.  Sind Sie oft nervös?
  8.  Können Sie sich schlecht konzentrieren?
  9.  Haben Sie Muskelschmerzen?
  10.  Tun Ihnen die Gelenke weh?


Auswertung: Wenn Sie vier oder mehr Fragen mit Ja beantwortet haben, kann dies ein Hinweis auf eine chronische Übersäuerung sein. Je öfter Sie mit Ja antworten, desto stärker ist Ihr Körper mit Säuren belastet.

Was kann man nun am besten dagegen tun?

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